Aufgaben

Hier befindet sich ein Überblick über die folgenden Aufgaben in der Evangelisch-methodistischen Kirche Waldenbuch:

  • Kontaktperson der Gemeinde
  • Hausverwalter*in
  • Kassenverwalter*in
  • Konferenzdelegierte*r der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK)

Kontaktperson der Gemeinde

Kontaktperson der Gemeinde – was macht sie oder er?

Die Kontaktperson der Gemeinde ist die Schnittstelle zwischen unserer Gemeinde und dem Bezirk. Sie vertritt die Gemeinde und den Gemeindevorstand in den Bezirksgremien der Schönbuchregion. Dazu gehört die Mitarbeit in der Bezirkskonferenz sowie im Gemeindevorstand und im geschäftsführenden Gremium des Bezirks zwischen den Bezirkskonferenzen, dem sogenannten „Großen Dienstgespräch“. Die Bezirkskonferenz selbst tagt einmal jährlich.

Die Hauptaufgabe der Kontaktperson ist es, die Interessen der Gemeinde in den Bezirk zu tragen und gleichzeitig Themen aus dem Bezirk und der gesamten Kirche wieder zurück in die Gemeinde und an den Gemeindevorstand zu bringen. Dabei arbeitet sie eng mit den Pastorinnen und Pastoren zusammen. Kurz gesagt: Die Kontaktperson sorgt dafür, dass die Gemeinde gehört wird und auf dem Laufenden bleibt.

 

Zeitaufwand
Die Treffen finden 3–4 Mal im Jahr für das Große Dienstgespräch statt, plus die einmal jährlich stattfindende Bezirkskonferenz. Der Zeitbedarf für diese – meist abendlichen Termine – liegt bei rund 3 Stunden. Dazu kommen regelmäßige Abstimmungen und Kommunikation.

 

Arbeitsweise
Die Kontaktperson vertritt die Gemeinde in den genannten Gremien, bringt Anliegen ein, hört zu, sammelt Rückmeldungen und informiert den Gemeindevorstand und die Gemeinde. Entscheidungen werden in den jeweiligen Gremien getroffen, die Kontaktperson vermittelt und begleitet.

 

Wer passt gut?
Für diese Rolle ist Vorerfahrung wichtig. Gesucht wird eine verlässliche und verantwortungsvolle Person, die die Gemeinde gut kennt, ein Ohr für die Menschen vor Ort hat und Freude daran hat, Themen zu koordinieren. Diese Aufgabe können nur Kirchenglieder übernehmen.

Hausverwalter*in

Hausverwalter*in – was macht man da eigentlich?

Hausverwalterinnen und Hausverwalter sind die Menschen, die den Überblick über die beiden Kirchengebäude oder das Wohnhaus in der Steingrübenstraße in Waldenbuch behalten. Sie sind Ansprechpersonen für Handwerker, organisieren Reparaturen, Wartungen und Begehungen und treffen Entscheidungen vor Ort, wenn es um Reparaturen oder Renovierungen geht. Beim Wohnhaus kommt noch der Kontakt zu unseren Mieterinnen und Mietern dazu.

 

Dabei arbeiten Hausverwalterinnen und Hausverwalter eng mit dem Gemeindevorstand sowie mit dem Haus- und Finanzausschuss auf Bezirksebene zusammen.

 

Und keine Sorge: Wir haben bereits tolle Hausverwalterinnen und Hausverwalter, die (hoffentlich) weitermachen – Verstärkung, Entlastung oder perspektivische Unterstützung ist aber immer willkommen

 

Zeitaufwand
Der Zeitaufwand ist eher nach Bedarf. Es gibt ruhige Phasen, in denen wenig ansteht, und heiße Phasen, zum Beispiel bei Umbauten, Schäden, Arbeitseinsätzen oder Mieterwechseln. Im Durchschnitt sind es wenige Stunden im Monat – mit deutlichen Ausschlägen nach oben oder unten.

 

Arbeitsweise
Hausverwalterinnen und Hausverwalter arbeiten weitgehend selbstständig, sind aber gut eingebunden. Es gibt Abstimmung mit dem Gemeindevorstand, möglichst eigenständig mit regelmäßiger Rückmeldung. Vor Ort kann ein kleines „Haus- und Finanzausschüssle“ unterstützen. Zusätzlich besteht der Kontakt zum Ausschuss für Kircheneigentum und Hausverwaltung auf Bezirksebene – dort sind die Hausverwalterinnen und Hausverwalter auch Mitglied.

 

Verantwortung & Entscheidungsrahmen
Im Rahmen des beschlossenen Haushaltsplans und des 5-Jahresplans für Renovierungen an den Gebäuden gibt es guten Entscheidungsspielraum. Bei größeren Themen werden der Gemeindevorstand und – je nach Thema – auch die Gemeinde einbezogen. Verantwortung ja, alleine gelassen wird hier aber niemand.

 

Wer passt gut?
Handwerkliche Kenntnisse sind hilfreich und ausdrücklich erwünscht – man muss aber kein Hausmeister sein
Wichtiger sind Überblick, Zuverlässigkeit und Freude daran, Dinge zu koordinieren. Wenn man ab und zu auch selbst anpacken möchte, ist das natürlich willkommen. Für diese Aufgabe ist die Mitgliedschaft in der Kirche erforderlich.

Kassenverwalter*in

Kassenverwalter*in der Gemeinde – was macht diese Aufgabe aus?

Die Kassenverwalterin oder der Kassenverwalter sorgt dafür, dass die finanziellen Abläufe in der Gemeinde gut und zuverlässig laufen. Dazu gehört, alle Einnahmen und Ausgaben zu buchen und die eingegangenen Finanzmittel im Blick zu behalten. Auf dieser Grundlage wird jährlich ein Entwurf für den finanziellen Abschluss der Gemeinden erstellt und dem Finanzausschuss vorgelegt.

 

Gemeinsam mit dem Gemeindevorstand entsteht außerdem der Haushaltsplan für die Gemeinden. Zukünftig werden sowohl der Abschluss als auch der Haushaltsplan auf Bezirksebene zusammengeführt und als ein gemeinsamer Abschluss bzw. Haushaltsplan beschlossen. Die Kassenverwalterin oder der Kassenverwalter ist dabei Teil des bezirksweiten Haus- und Finanzausschusses und bringt dort die Perspektive der Gemeinden ein. Die Aufgabe ist damit ein wichtiger Baustein für Transparenz, Planungssicherheit und einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Mitteln.

 

Zeitaufwand
Der zeitliche Aufwand liegt bei etwa 5–10 Stunden im Monat, abhängig von der Anzahl der Buchungen und der eingereichten Rechnungen. Rund um Abschluss und Haushaltsplanung ist es zeitweise deutlich mehr.

 

Wer passt gut?
Für diese Aufgabe braucht es Freude am Umgang mit Zahlen und die Fähigkeit, den Überblick zu behalten. Ebenso wichtig sind Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit – schließlich geht es um das Geld unserer treuen Spenderinnen und Spender.

An dieser Stelle: Danke an alle, die unsere Gemeinden regelmäßig unterstützen!

Konferenzdelegierte*r der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK)

Konferenzdelegierte*r der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK) – was ist das?

Die Süddeutsche Jährliche Konferenz (SJK) ist eine regionale Ebene der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Sie ist Teil der sogenannten Jährlichen Konferenzen – dem zentralen Kirchenparlament der EmK. Hier kommen pastorale und nichtpastorale Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden zusammen, um gemeinsam über die Leitung, Ausrichtung und Zukunft der Kirche zu beraten und zu entscheiden.

 

Die Jährliche Konferenz beschäftigt sich mit großen Fragen: Wie entwickeln wir Kirche weiter? Wie gestalten wir Mission und Gemeinde in einer sich verändernden Gesellschaft? Welche theologischen, geistlichen und organisatorischen Weichen stellen wir für die kommenden Jahre? Dabei geht es auch um Themen wie Zusammenhalt, globale Verantwortung und das Brückenbauen in unserer Gesellschaft.

 

In den letzten Jahren wurden auf der Jährlichen Konferenz auch wichtige Veränderungen für die EmK in Süddeutschland beraten und beschlossen – unter anderem der Zusammenschluss der drei Bezirke zur neuen Schönbuchregion. In drei Tagen geht es damit offiziell los - wobei ein gemeinsamer Startschuss Ende März stattfinden wird.

 

Was macht der oder die Konferenzdelegierte?
Die Konferenzdelegierten werden jeweils für ein Jahrviert der Jährlichen Konferenz gewählt. Sie nehmen jährlich an der Jährlichen Konferenz teil, die zwischen zwei und vier Tagen dauert.
Vor Ort vertreten sie ihre Gemeinde und ihren Bezirk. Nach der Konferenz erläutern sie gemeinsam mit dem Pastor oder der Pastorin die getroffenen Entscheidungen und Beschlüsse im Bezirks- bzw. Gemeindevorstand und sorgen mit dafür, dass diese vor Ort umgesetzt werden. Kurz gesagt: Die Konferenzdelegierten schlagen die Brücke zwischen der großen Kirche und dem Leben vor Ort.

 

Zeitaufwand
Der zentrale Zeitaufwand ist die Teilnahme an der jährlichen Konferenz (2–4 Tage). Darüber hinaus kann es – je nach Interesse und Aufgabe – zur Mitarbeit in Ausschüssen oder Gremien der SJK kommen. Das ist kein Muss und hängt ganz von der jeweiligen Rolle ab.

 

Arbeitsweise
Die Arbeit der Konferenzdelegierten findet sowohl auf Konferenzen als auch im Austausch mit dem Bezirk und der eigenen Gemeinde statt. Zuhören, Einordnen, Weitergeben und Mitgestalten gehören dazu. Wer tiefer einsteigen möchte oder Fragen hat, kann sich gern an Stephen Wolf wenden.

 

Wer passt gut?
Diese Aufgabe ist genau richtig für Menschen, die über den Bezirkstellerrand hinausblicken möchten und Freude daran haben, die ganze Kirche im Blick zu behalten. Man kann sich mit ganz unterschiedlichen Gaben einbringen – pädagogische Erfahrung, theologische Interessen, musikalische Begabungen oder auch finanzielle und organisatorische Kenntnisse finden hier ihren Platz. Wichtig sind Offenheit, Interesse an kirchlicher Entwicklung und Lust auf Austausch.

Hier finden Sie uns

Evangelisch-methodistische Kirche Waldenbuch
Im Heimbach 16
71111 Waldenbuch

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